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Pakt der Wölfe
Inhalt
Pakt der Wölfe erzählt eine wahre Geschichte,
die sich zur Zeit Ludwig XV zutrug. Noch heute erzählt man
sich von den sonderbaren Ereignissen in Frankreich, dem Mythos
der "Bestie von Gévaudan". Hunderte von Menschen
kamen damals auf grauenvolle Weise ums Leben - und die Umstände
wurden nie geklärt...
Man schreibt das Jahr 1766: Die Bauern aus Gévaudan sind
in Aufruhr. Der Nebel legt sich oft wie ein Leichentuch über
die bergige Landschaft, und spät in der Nacht durchdringen
schauerliche Schreie die Luft. Zahlreiche Frauen und Kinder fallen
einer mysteriösen Bestie zum Opfer. Hetzjagden, um das Untier
zu erlegen, bleiben ohne Erfolg. Das unheimliche Wesen ist nicht
zu fassen.
Die Furcht wächst im ganzen Land und bald redet man nur
noch über die "Bestie von Gévaudan", so
dass die Ereignisse bis zum Hof von Ludwig XV vordringen. Der
König entschließt sich, den jungen, hochbegabten Naturwissenschaftler
Grégoire de Fronsac (Samuel Le Bihan, rechts)
nach Gévaudan
zu schicken, um die Situation zu untersuchen.
Fronsac ist ein Mann der Aufklärung, und noch dazu ein ausgezeichneter
Wissenschaftler. Immer an seiner Seite: sein Blutsbruder Mani
(Mark Dacascos, Foto), ein Indianer vom Stamm der Irokesen, der die
außergewöhnlichsten Kampftechniken beherrscht. Als
die beiden Reiter die Region erreichen, erleben sie die Menschen
entsetzt - wieder ist eine junge Frau bestialisch ermordet worden.
Fronsac ist fest entschlossen, das Geheimnis zu lüften.
Eine Bestie existiert, daran hegt er keine Zweifel, und die Berichte
von Überlebenden zeichnen immer zu ein ähnliches Bild.
Doch - was ist ihre wahre Natur? Handelt es sich wirklich um
eine übernatürliche Kreatur? Welche grausamen Machenschaften
stecken dahinter?
Scharf beobachtet er das Treiben in der Gegend, in der die Familie
von Jean-François de Morangias
(Vincent Cassel, Foto) das Sagen
hat. Nach und nach reift in Fronsac der Verdacht, dass ein menschliches
Wesen das Ungeheuer lenkt und einen wahrhaft teuflischen Plan
verfolgt.
Nach weiteren, schockierenden Morden schickt Ludwig XV seinen
Gouverneur Beauterne (Johan Leysen) in das Krisengebiet, um die
Ergreifung der Bestie persönlich zu überwachen. Schon
nach wenigen Tagen kann Beauterne verkünden, dass seine
Mission zum Erfolg geführt habe. Endlich habe man die Bestie
töten können.
Als er Fronsac zu sich ruft, um die ausgestopfte Bestie in Paris
zur Schau zu stellen, realisiert der Wissenschaftler, dass Beauterne
nur einen ganz normalen Wolf erlegt hat. Widerstrebend läßt
er sich überzeugen, an dieser Verschleierung teilzunehmen.
Der König kann es nicht erlauben, dass seine Autorität
untergraben wird, und so wird die Bestie offiziell für tot
erklärt und die Suche abgebrochen.
Doch das Morden findet kein Ende, und so kehrt Fronsac mit Mani
im nächsten Frühling nach Gévaudan zurück.
Um das Mysterium zu ergründen ist Fronsac auf die Hilfe
des jungen, gelehrten Aristokraten Thomas d'Apcher (Jérémie
Rénier, Foto) angewiesen. Auch eine mysteriöse Schönheit,
die Kurtisane Sylvia (Monica Bellucci), versüßt nicht
nur seine einsamen Nächte. Führt sie ihn durch ihre
rätselhaften Andeutungen auf die richtige Fährte?
Und dann ist da noch die junge Marianne de Morangias (Emilie
Dequenne), Schwester von Jean-François, die Fronsac bald
in ihren Bann zieht...
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