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Unterstützen Sie Kinoweb. Klicken Sie unseren Sponsor. Jurassic Park 3Dreharbeiten - Zu Wasser, zu Lande und in der Luft - Dinos überall! [800]
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Eine der größten Herausforderungen für Effekt-Techniker
Michael Lantieri und sein Team war die Simulierung des Angriffes
des 15 Meter langen Spinosaurus auf das im dichten Dschungel
Isla Sornas abgestürzte Flugzeug. Zur Lösung dieser
Aufgabe musste man eng mit der Crew von Stan Winston zusammenarbeiten.
Dafür überwachte Rosengrant die Konstruktion eines
lebensechten Spino-Beines (im Stile der Hand von King Kong,
die die schöne Fay Wray hält), mit dem Ziel, dieses
mittels zweier Puppenspieler aus dem Team Winston an zwei Stangen
aufzuhängen und zu führen. Für eine Szene dieser
Sequenz beispielsweise wies Regisseur Johnston die Puppenspieler
dann an, mit dem Bein auf den Flugzeugrumpf - einer lebensechten
Nachbildung durch das Lantieri Team - zu stampfen.
Aber bevor das Flugzeug durch die Bäume auf den Boden des
Dschungels kracht, wird es von dem Spinosaurus attackiert, während
es mehrere Meter hoch über dem Erdboden hängt. Für
die Eingangszene dieser Sequenz entwarf Lantieri eine Baumkrone,
die in Wirklichkeit eine Konstruktion aus Kardanringen mit einer
Plattform war, also eine Art Tragrahmen, wie er in der Nautik
und Physik verwendet wird. "Wir hoben das Flugzeug hinein
und konnten es dann herumbewegen, schütteln, kippen, die
Schauspieler rein- und rausrutschen lassen. Es war ein pneumatischer
Tragrahmen mit 100 PS, angetrieben von Hydraulik und Schläuchen."
Nachdem die Flugzeugszene beendet war, wurde die dabei benutzte
Kardanring-Konstruktion aufs Freigelände der Universal Studios
gebracht, um dort in der abschließenden See-Sequenz mit
dem Spinosaurus verwendet zu werden.
"Wenn man sich total auf CGI (Computergraphiken) verlässt,
dann landet man letztendlich bei einem Film wie Toy Story",
fährt er fort. "Wenn man nur physische Effekte benutzt,
dann wird man eben durch die Physik eingeschränkt. Die beste
Idee ist es also, beides zu kombinieren; den physikalischen Gesetzen
zu trotzen und Dinge zu tun, die das Publikum nie für möglich
halten würde. Es ist eine große Hilfe, einen Regisseur
wie Joe zu haben, dessen berufliche Wurzeln im Bereich der visuellen
und mechanischen Effekte und dem Storyboarding liegen, und der
das Ganze noch dazu auf dramatisch befriedigende Art inszenieren
kann."
Zu den Drehorten in und um Los Angeles gehörten South Pasadena
(wo die Szenen von Dr. Sattlers Zuhause in Washington entstanden),
sowie am Occidental College, einem Steinbruch in Irwindale und
einem Warenhaus östlich von Downtown L.A. (wo die Aufnahmen
für das Innere von InGens Labore mit den Bruttanks gedreht
wurden).
Laut Verreaux werden in der Regel als erstes die Filmsets entworfen und gebaut, und die anderen Handwerker und Künstler müssen ihre Notwendigkeiten dann an das existierende Set anpassen. Im Falle von "Jurassic Park III" jedoch musste er seine Sets (besonders den dichten Dschungel in Halle 12) den animatronischen Riesen von Stan Winston anpassen. "Der Spinosaurus arbeitete wie eine große Lokomotive auf Schienen, auf denen er sich für verschiedenen Kameraeinstellungen vor und zurück bewegen konnte."
"Wir stellten uns diesen Dinosaurier als große Dampflok
mit einer großen Baggerschaufel vorne dran vor, die eine
Kraft von 2 oder 3 G am Nacken freisetzen konnte", so Verreaux
weiter. "Dieses Ding konnte sich ganz schnell selbst aus
den Angeln heben, wenn es nicht anständig betreut wurde.
All das mussten wir in Betracht ziehen und unser Set dann so
konstruieren, dass Stans Kreatur ihren Möglichkeiten enstprechend
darin agieren konnte."
Seine Crew verbrachte drei Monate damit, Tonnen von Schaumstoffblöcken
anzulegen, die per Hand zu Felsen mit Ecken und Kanten geformt
wurden. Dann errichtete die Gerüstabteilung ein zehnstöckiges,
dreiseitiges Gerüst und bedeckte es mit Netzen, um so das
Fluggehege zu erzeugen, in dem Hammonds teuflische Kreaturen
frei umherfliegen.
"Wir haben es hier mit Ausrüstung zu tun, mit der man
Brücken und Autobahnen baut", sagt Kathleen Kennedy.
"Es ist ein unglaublicher Arbeitsaufwand. Aber wir wollten
eben auch einen Film drehen, der noch spannender und aufregender
ist als die ersten beiden."
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