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Kuba im März 1998. Abseits der lebhaften Straßen
Havannas trifft sich der amerikanische Komponist und Gitarrist
Ry Cooder mit dem kubanischen Bariton Ibrahim Ferrer, um dessen
Debüt-Soloalbum zu produzieren. Die Aufnahmen finden in
den berühmten EGREM-Musikstudios statt, dem Ort, wo Cooder
zwei Jahre zuvor in nur sechs Tagen das mit dem Grammy-Award
ausgezeichnete Album "Buena Vista Social Club" aufnahm.
Begeistert erzählt er seinem langjährigen Freund,
dem deutschen Regisseur Wim Wenders von diesen einmaligen Studioaufnahmen,
für die er die besten und berühmtesten Soneros des
Landes gewinnen konnte: den mittlerweile 91jährigen Gitarristen
und Sänger Compay Segundo,
den Pianisten Rubén González,
die "Edith Piaf" Kubas, Omara Portuondo, den "Cowboy"
an der Gitarre, Eliades Ochoa und - den großen Bariton
Ibrahim Ferrer.
Wenig später richtet Wenders seine Kameras noch einmal
auf die kubanischen Musiker: Im April 1998 bei zwei Auftritten
des Buena Vista Social Club in Amsterdam und im Juli 1998 beim
Konzert in der altehrenwerten Carnegie Hall in New York, dem
letzten gemeinsamen von Cooder und den "Super-Abuelos"
(Supergroßvätern) - wie sie von den Kubanern liebevoll
genannt werden. Entstanden ist ein einmaliges Musikerlebnis -
eine Liebeserklärung an Kuba, seine Musik und seine Menschen.
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