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Unterstützen Sie Kinoweb. Klicken Sie unseren Sponsor. HannibalSir Anthony Hopkinsals Dr. Hannibal Lecter
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Sir Anthony Hopkins nahm 1992 für seine herausragende schauspielerische
Leistung als Dr. Hannibal Lecter in Jonathan Demmes The Silence
of the Lambs (Das Schweigen der Lämmer, 1991)
einen Oscar als Bester Hauptdarsteller entgegen und wurde in
der Folgezeit zweimal in der selben Kategorie für diese
bedeutendste Auszeichnung der Filmwelt nominiert, nämlich
1994 für The Remains of the Day (Was vom Tage
übrigblieb, l993), bei dem James Ivory Regie führte,
sowie 1996 für die Titelrolle in Oliver Stones Nixon
(1995). Für The Remains of the Day belohnte man
ihn außerdem mit dem British Academy of Film & Television
Award.
Weitere wichtige Stationen innerhalb seiner eindrucksvollen
Karriere markieren Filme wie Ivorys oscarprämierter Howard's
End (Wiedersehen in Howards End, 1992), Bram
Stoker's Dracula (1992) von Francis Ford Coppola, Legends
of the Fall (Legenden der Leidenschaft, 1994) oder
The Road To Wellville (Willkommen in Wellville,
1994).
Neben Alec Baldwin agierte er unter der Regie Lee Tamahoris
in dem Experimentaldrama The Edge (1997), dessen Drehbuch
David Mamet verfasste, sowie an der Seite von Latin Lover Antonio
Banderas und Catherine Zeta-Jones in Martin Campbells romantischem
Abenteuerfilm The Mask of Zorro (Die Maske des Zorro),
der 1998 in die Kinos kam.
Zu Hopkins früheren Filmarbeiten zählen unter anderem
84 Charing Cross Road (Zwischen den Zeilen,
1986), The Bounty (Bounty, 1984), Desperate
Hours (24 Stunden in seiner Gewalt, 1990), The
Elephant Man (Der Elefantenmensch, 1980), Magic
(Magic - eine unheimliche Liebesgeschichte, 1978) und
A Bridge Too Far (Die Brücke von Anheim,
1977).
Anthony Hopkins wurde am Silvesterabend des Jahres 1937 im Wallisischen Port Talbot als Sohn von Muriel und Richard Hopkins geboren. Der Vater war ein einfacher Bankangestellter. Im Alter von siebzehn Jahren beteiligte sich der Schüler der Cowbridge Grammar School an einer Laientheateraufführung der örtlichen CVJM-Gruppe und wusste sofort, dass er seine berufliche Bestimmung gefunden hatte. Seinem darauf erwachten Enthusiasmus und seinem musikalischen Talent als Pianist verdankte er dann die Tatsache, dass er ein Stipendium des Welsh College of Music & Drama in Cardiff erhielt, wo er von 1955 bis 1957 fleißig studierte. 1958 zog ihn die Britische Armee zum zweijährigen Wehrdienst ein, den er größtenteils in der Schreibstube der Königlichen Artillerieeinheit in Bulfort absaß. Eine besondere berufliche Chance eröffnete sich dem jungen Schauspieler, als er 1960 zu einem Vorsprechen ans altehrwürdige Londoner Old Vic Theatre eingeladen wurde, dessen Direktor niemand geringeres war als Sir Laurence Olivier. Er wurde dort sofort engagiert und bereits zwei Jahre später fungierte er als Zweitbesetzung für Oliviers Part in einer Inszenierung von Strindbergs "Dance of Death". Sein Filmdebüt gab Hopkins 1967 als Richard Löwenherz an der Seite von Katherine Hepburn und Peter O'Toole in The Lion in Winter (Der Löwe im Winter, 1968). Der Steifen gewann im darauffolgenden Jahr prompt den Oscar als Bester Film und der Debütant erhielt eine Nominierung für den British Academy Award. Hopkins war in den siebziger Jahren vor allem für das amerikanische Fernsehen tätig und trat auch in einigen Broadway-Produktionen auf, weshalb er nach Los Angeles übersiedelte, wo er zehn Jahre lang lebte. 1984 kehrte er nach London ans National Theatre zurück und übernahm dort Hauptrollen vornehmlich in Shakespeare-Inszenierungen wie "Antonius und Kleopatra" oder "King Lear". Für seine Glanzvorstellung in David Hares "Pravda" verlieh man ihm 1985 den British Theatre Association's Best Actor Award sowie den Laurence Olivier Award für besondere Verdienste um das Britische Sprechtheater. Im Juni 1987 wurde Hopkins der Ehrentitel eines "Commander of the British Empire in the Queen's Honour's List" zuteil und sechs Jahre später schlug ihn die Königin selbst zum Ritter.
Unmittelbar nach Hannibal sprach Anthony Hopkins die
Erzählerstimme im Hollywood-Weihnachtsmärchen Dr.
Seuss's How the Grinch Stole Christmas (Der Grinch,
2000). Momentan steht der vielfach ausgezeichnete Mime für
Scott Hicks' Verfilmung des Stephen-King-Romans Hearts in
Atlantis (2001) vor der Kamera.
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