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Unterstützen Sie Kinoweb. Klicken Sie unseren Sponsor. It's ShowtimeProduktionsnotizen"You've been hoodwinked. You've been had. You've been took. You've been led astray, led amok. You've been bamboozled." (Malcolm X)("Ihr seid reingelegt worden. Ihr seid über's Ohr gehauen worden. Ihr seid über den Tisch gezogen worden. Ihr wurdet hinters Licht und in die Irre geführt. Man hat euch für dumm verkauft."
Spike Lees neuster Film It's Showtime ist eine bissige
Satire, mit der er es wagt, sich die Rassenfrage/-lage in den
amerikanischen Medien im Jahr 2000 vorzunehmen. In einer Zeit,
in der Comedy keine geschmacklichen, stilistischen oder sonstigen
Grenzen kennt, hat Spike Lee einen Film geschaffen, der genauso
extrem, kontrovers und haarsträubend komisch ist, aber auch
zum Nachdenken anregt.
Hier geht es um eines der seltensten Exemplare in der Film- und
Fernsehbranche: den afro-amerikanischen, gehobenen Angestellten.
Lees witzige Verulkung basiert auf ernüchternden Fakten
über die Welt, die ein schwarzer Autor betritt, eine Welt,
in der 75 Prozent der Fernsehautoren Weiße sind.
Was soll ein junger afro-amerikanischer Autor also tun? In It's
Showtime versucht Pierre Delacroix mit dem Fluss zu gehen
und den Leuten, oder zumindest dem, was der Sender unter Leuten
versteht, zu geben, was sie wollen. Indem er das tut, fabriziert
er allerdings seinen eigenen spektakulären Untergang.
Wie der afro-amerikanische Historiker Donald Bogle in seinem Buch über Schwarze im amerikanischen Film, "Toms, Coons, Mulattoes, Mammies and Bucks", schreibt: "Häufig kommen die alten Klischees wieder daher, bloß in neuem Gewand, damit sie modern, 'hip', provokativ und politisch 'relevant' wirken." Und genauso wird "Mantan: The New Millenium Minstrel Show" von der Presse charakterisiert: Alte Klischees, hip und witzig aufbereitet.
Aber ist das wirklich so? Spike Lee überlässt es seinem
Publikum, das zu entscheiden. Modernste Technik
Obwohl digitales Video noch in den Kinderschuhen steckt, schien
es genau die richtige Technik für das, was Spike Lee mit
It's Showtime erreichen wollte. Dazu meint er: "Digitales
Video war eine gute ästhetische Wahl, da es ein Film über
eine Fernsehshow ist. Mich hat auch die Optik des Films Das
Fest (des dänischen Dogma-Regisseurs Thomas Vinterberg)
sehr beeinflusst, der mir sehr gefiel. Und schließlich
war Mini-DV perfekt für den Film, da wir bei diesen Dreharbeiten
eine Menge zu tun hatten und in Bewegung bleiben mussten."
Entscheidend für diese Produktion war ausserdem ein vielseitiges,
experimentierfreudiges Team. "Ich empfand Damon Wayans immer
schon als sehr begabt und ich brauchte jemanden mit seinem grosßartigen
komödiantischen Gespür für die Rolle des Pierre
Delacroix. Savion Glover ist ein Genie was Bewegung und Tanz
angeht, und ich habe schon lange darauf gewartet, ihn in einen
Film einbauen zu können. Jada Pinkett ist ebenfalls jemand,
mit der ich schon lange gerne arbeiten wollte, da sie eine sehr
gute Schauspielerin ist und Michael Rapaport sehe ich immer bei
den Spielen der Knicks und wir haben schon oft über eine
Zusammenarbeit gesprochen. Es war eine Freude, eine so gute Besetzung
beisammen zu haben," resümiert Lee.
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