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Unterstützen Sie Kinoweb. Klicken Sie unseren Sponsor. Der Bär ist los!Drehort [600]
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Einen geeigneten Drehort zu finden werden, war für Dana
Vávrová ein leichtes. Mitten im Böhmerwald,
"in der für mich zauberhaftesten Landschaft, die ich
kenne, mit seinen endlosen Wäldern, verborgenen Seen und
blumenduftenden Wiesen", besitzt die Regisseurin ein kleines
Haus. Dort fand sie nicht nur das Dorf, in dem die Geschichte
zum großen Teil spielt, sondern auch die Pension, in der
Julias Mutter das Sagen hat.
"Das Tolle daran war, dass die Leute im Dorf mich kannten
und mir vertrauten. Das machte alles viel einfacher."
"Schließlich stand ich nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera. Denn die Rolle der anfangs stummen Postbotin, die durch die Liebe zum Entfesselungskünstler ihre Stimme wiederfindet, verlangte mir auch einiges ab. Und außerdem war es erst mein zweiter Film als Regisseurin, da stellt sich die Routine nur langsam ein."
Doch mit Peter von Haller
hatte die 33-Jährige einen ebenso erfahrenen wie besonnenen
Kameramann an ihrer Seite.
Und mit Joseph Vilsmaier als ausführendem
Produzenten wurden die Dreharbeiten zum routinierten Familienunternehmen.
Einzig und allein der Schimpanse Jimmy tanzte aus der Reihe.
Der Affe, der eigentlich für mehrere Drehtage eingeplant
war, konnte sich an Kindergeschrei und Drehstress nicht gewöhnen
und zeigte mehr als einmal sein stattliches Gebiss. So wurde
aus dem Tier eine "Eintagsfliege", dessen mühsame
und nicht ganz ungefährliche Auftritte neben den Kindern
in aller Kürze abgedreht wurden.
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