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Unterstützen Sie Kinoweb. Klicken Sie unseren Sponsor. Der Bär ist los!Die ErwachsenenHeinrich Schafmeisterals Jäger
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Ist die Rolle eines geckenhaften Aristokraten oder pedantischen
Bürokraten zu besetzen, gibt es dafür keinen Besseren
als Heinrich Schafmeister. Was andererseits auch wieder schade
ist, denn der am 2. März 1957 in Essen geborene
Schauspieler hat viel mehr drauf. Das beweist er immer wieder
aufs neue in seinen Kino- und Fernsehauftritten.
Unvergessen dürfte Schafmeisters Leistung als einer der
"Comedian Harmonists" (1997) in Joseph Vilsmaiers
gleichnamigem Film sein, für den Schafmeister - wie seine
'Sangesbrüder' auch - mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet
wurde.
Apropos Wortmann: Schafmeister war bei dessen Erfolgsfilm "Kleine Haie" (1991) ebenso dabei wie beim "Bewegten Mann" (1994). Der andere Regisseur, der auf Schafmeister immer wieder zurückgreift, heißt Dominik Graf: Unter seiner Regie spielte Schafmeister etwa in "Die Katze" (1987), in "Tiger Löwe Panther" (1988) oder in "Die Sieger" (1994). Einem breiten Publikum ist Schafmeister mit seinen Fernsehauftritten bekannt geworden. Als Dr. Eberhard Scheibing wuselte er durch die Serie "Büro, Büro" und als Didi Denkelmann machte "Die Camper" unsicher. Auch bei anderen deutschen Erfolgsserien - über den "Fahnder", "Ein Fall für zwei", bis zu "Doppelter Einsatz" und "Die Rote Meile" - gab Schafmeister seine Visitenkarte ab. Und fand immer wieder Zeit für TV-Filme wie "Das Waisenhaus" (1999, Regie: Karsten Wichniarz), "Zimmer mit Frühstück" (1999, Regie: Michael Verhoeven), "Seitensprung in den Tod" (1996, Regie: Gabriel Barylli) oder "Das Mädchen Rosemarie" (1995, Regie: Bernd Eichinger) zu sehen.
Auch in Vilsmaiers neuen Film "Marlene" (2000)
spielt der frühere Folkwangschüler Schafmeister, der
hin und wieder einen Abstecher auf die Theaterbühne macht,
eine kleine feine Rolle. Dort trifft er seinen einstigen Folkwang-Mitschüler
und Der Bär Ist Los! Partner Armin Rohde wieder.
Armin Rohdeals Zirkusdirektor
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Kaum ein anderer deutscher Schauspieler hat sich in den vergangenen
Jahren mit seinen Rollen - meist Nebenrollen wohlgemerkt - so
ins Gedächtnis von Kritik und Publikum eingegraben wie Armin
Rohde. Die Figuren, so wie Rohde sie spielt, entfalten oft in
nur wenigen Minuten eine unglaubliche Tiefe. Bei seinem Proleten namens Bierchen in Wortmanns "Kleine Haie" (1991) war das so und bei seinem Metzger in "Der bewegte Mann" (1994). Oder man denke an Armin Rohde als schmierigen Lover in Wolfgang Beckers "Das Leben ist eine Baustelle" (1996), an seinen Wachmann in Tom Tykwers "Lola rennt" (1998), oder an den zu Tode betrübten Schönheitschirurgen in Helmut Dietls "Rossini" (1996). In Erinnerung bleiben ebenfalls der mit dem Schicksal hadernde Postbote in Wortmanns "St. Pauli Nacht" (1999). Oder seine Rolle als Campingplatz-Besitzer in Gernot Rolls "'ne günstige Gelegenheit" (1999). Oder oder oder...
Armin Rohde wurde am 4. April 1955 in Gladbeck/ Westfalen geboren. Von 1980 an besuchte er vier Jahre lang die Folkwangschule, um das Handwerk des Schauspielers zu lernen. Parallel dazu ließ er sich bei Pierre Byland zum Clown ausbilden. Sein erstes Theaterengagement bekam Rohde 1984 am Stadttheater Bochum. Hier und auf anderen Bühnen wirkte er in den nächsten Jahren in mehr als einem Dutzend Stücken mit. Unter anderem spielte er den Tybald in "Romeo und Julia", den Wurm in "Kabale und Liebe", den "Mackie Messer" in der "Dreigroschenoper" und den Achilles in "Troilus und Cressida". Auch im Fernsehen hinterlässt Rohde gerne seine Spuren. Vielen bekannt geworden sein dürfte er als Brummi-Fahrer in der Serie "Auf Achse". Außerdem war er in Serien wie "Ein Fall für Zwei", "Eurocops", "Die Partner" oder "Wolffs Revier" sowie in Fernsehfilmen wie Dieter Wedels "Schattenmann", "Das Gelbe vom Ei" von Lars Becker oder "Das Finale" von Sigi Rothemund zu sehen.
Im März 2000 kehrt Rohde mit Joseph Vilsmaiers "Marlene"
ins Kino zurück. Darin verkörpert er Emil Jannings,
den erste Schauspieler überhaupt, der einen Oscar erhielt.
Götz Ottoals Entfesslungskünstler
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Seinen internationalen Durchbruch schaffte der 1,99 Meter große
Hüne 1997, als er Pierce Brosnan in dem Bond-Abenteuer "Der
Morgen stirbt nie" (Regie: Roger Spottiswoode) das
Leben schwer machte.
Auch sonst weist die Filmliste des 1967 Geborenen Namhaftes
auf: Bei Spielbergs "Schindlers Liste" (1993)
war er genauso mit von der Partie wie bei den deutschen Erfolgsfilmen
"Kleine Haie" (1991, Regie: Sönke Wortmann),
"Nach 5 im Urwald" (1995, Regie: Hans Christian
Schmid) oder "Nur über meine Leiche"
(1994, Regie: Rainer Matsutani).
Auch mit Serien - er spielte unter anderem in "Die zweite Heimat", "Polizeiruf 110", "Die Partner" oder in "SK Babies" - kennt sich Otto aus. 1997 gehörte er zum Team des ARD-Tatorts "Nahkampf". Seine damalige Partnerin ist nun bei Der Bär Ist Los! seine Regisseurin: Dana Vávrová.
Auf den Theaterbühnen hat der Otto-Falckenberg-Schüler
von 1991 an vier Jahre lang eine gute Figur gemacht. Er war am
Berliner Schillertheater, an den Münchner Kammerspielen,
dem Münchner Residenztheater und dem Bayerischen Staatsschauspiel
in München engagiert. Ab dem 9. März kann man Otto
in Joseph Vilsmaiers neuem Film "Marlene"
als Gary Cooper erleben.
Gerd Lohmeyerals Clown
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(Szene mit Josefina Vilsmaier und Götz Otto)
Mit originellen Typen ist der deutsche Film nicht gerade reichlich
gesegnet. Gerd Lohmeyer jedoch zählt zu ihnen. Zu Lohmeyers
Arbeiten für das Kino zählen Michael Verhoevens "Das
schreckliche Mädchen" (1990), Ralf Hüttners
"Der Papagei" (1992), Peter Sehrs "Kaspar
Hauser" (1993) oder "Irren ist männlich"
von Sherry Hormann (1996) oder mit Rollen wie des für ihn
wie geschaffenen Büroboten in der TV-Serie "Das
Amt".
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